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Wasserstrahl vs. Laser
Vorteile:
keine thermische Beeinflussung
- Kaltschneideprozess
- keine mechanische Beeinflussung
- keine chemische Beeinflussung
- hohe Kantenqualität
- unterschiedliche Werkstoffe mit einem Werkzeug
- hohe Materialausnutzung
- schneidet auch Verbundstoffe
- keine Gefügeveränderungen
- keine giftigen Dämpfe oder Gase
- keine gesundheitsgefährdende Staubentwicklung
Der größte Vorteil gegenüber anderen Schneidtechniken liegt im Kaltschnittverfahren, welches nur beim Wasserstrahl möglich ist. Bei klassischen Trennverfahren mit thermischen Einflüssen, wird eine Nachbearbeitung des Werkstückes teilweise sehr kompliziert. Zum Beispiel beim anschließenden Entgraten, das bei Wasserstrahlschneiden nicht notwendig ist. Stahl härtet bei thermischen Verfahren an der Schnittkante auf, Schweißpunkte können an der Schnittkante nicht mehr angebracht werden.
Der Wasserstrahl schneidet, ohne Umrüsten der Maschine mühelos Metall, Glas, Keramik, Naturstein, Verbundwerkstoffe usw. bis zu einer Stärke von 100 mm und mehr.
Wasserstrahl-Schneid-Systeme schneiden, je nach Hochdruckpumpe mit 3500-4000 bar und 1-6 Liter Wasser in der Minute. Der reine Wasserstrahl schneidet Schaumstoffe, weiche Kunststoffe, Leder und Lebensmittel. Die Schnittbreite beträgt dabei je nach Düse 0,1 bis 0,3 mm.
Beim Wasserabrasivstrahl werden nach der Wasserdüse durch den Unterdruck des Wasserstrahls Granatpulver oder andere Abrasive angesaugt und im Fokus gebündelt.
Der Wasserabrasivstrahl schneidet Metall, Glas, Keramik und Verbundwerkstoffe.
Die Schnittbreite dabei beträgt je nach Düse und Fokus 0,8 bis 1,2 mm.
Das Werkstück wird durch den Wasserstrahl weder thermisch beeinflusst noch erschüttert!
>> Linksammlung zum Thema "Wasserstrahl"
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